Gesunder Boden für gesunde Pflanzen

Nur im gesunden Boden fühlen sich Ihre Pflanzen wohl. Und Pflanzen, die sich wohl fühlen, sind widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge. Es lohnt sich also, wenn Sie Ihre Böden gut pflegen!

Boden nur oberflächlich bearbeiten.

Den Boden müssen Sie vor der Saat oder Pflanzung nur so tief lockern werden, wie für die jeweilige Saat bzw. Pflanzung notwendig. Es genügt, wenn Sie die Erde mit der Grabgabel lockern und anschliessend mit dem Kräuel ausebnen. Das Umgraben (max. 15 cm tief) ist eventuell sinnvoll, wenn Ihr Beet stark verunkrautet ist.

Lassen Sie Ihre Böden nicht über längere Zeit brach liegen. Folgt nach der Ernte nicht bald die nächste Kultur, sollten Sie Gründüngungspflanzen aussäen. So verhindern Sie eine Verunkrautung und der Boden bleibt schön krümelig.

Wechseln Sie von Jahr zu Jahr zwischen verschiedenen Pflanzenfamilien ab (Fruchtfolge einhalten). Wenn eine Pflanzenfamilie über mehrere Jahre ohne Unterbruch im gleichen Beet angebaut wird, können sich verschiedene Pflanzenkrankheiten und Schädlinge vermehren. Die Pflanzen reagieren mit schwachem Wuchs oder gehen sogar ein. Details zur Fruchtfolge erfahren Sie unter Fruchtfolgeregeln.

Schützen Sie alles mit Mulch.

Decken Sie den Boden zwischen kleinen Pflanzen mit Mulchmaterial ab, bevor sich diese gegenseitig berühren. Vorzüglich geeignet ist  BIORGA Terravital-Mulch.

Führen Sie regelmässig Humus zu.

Gut verrotteter Kompost und kompostierter Mist (z.B. Hauert BIORGA) eignen sich gleichermassen. Humus macht den Boden krümelig. Die Wurzeln können sich optimal entwickeln und dadurch Wasser, Luft und Nährstoffe besonders gut aufnehmen.

Düngen Sie ausgewogen.

Zu wenig, aber auch zu viel Nährstoffe schwächen die Pflanzen. Nicht nur die Düngermenge, sondern auch das Mengenverhältnis der einzelnen Nährstoffe ist wichtig. Auch Kompost und Mist enthalten Nährstoffe, leider jedoch nicht in demjenigen Verhältnis, wie die Pflanzen sie brauchen.

Messen Sie im Zweifel nach.

Lassen Sie den Boden regelmässig auf seinen Nährstoffgehalt untersuchen. Nur eine Bodenuntersuchung kann darüber Aufschluss geben. Entnehmen Sie die Bodenprobe immer vor der Düngung (auch vor Kompost- und Mistgaben). Der beste Zeitpunkt ist der Herbst oder das Frühjahr.