Kompost sorgt für gesunde, aktive Böden

Humus ist die Ernährungsgrundlage für Bodenlebewesen. Diese bilden aus dem Humus und den übrigen Bodenbestandteilen stabile Krümel. Die Krümel sind der Inbegriff eines gesunden, fruchtbaren Bodens. Ein derart beschaffener Boden hat viele Vorteile:

  • Reguliert den Wasserhaushalt.
  • Versorgt die Wurzeln mit Luft (ohne Luft sterben sie ab).
  • Ermöglicht den Pflanzen eine ideale Durchwurzelung.

Kompostieren leicht gemacht

Bewahren Sie trockene, strukturgebende Gartenabfälle (Gehölzschnitt, trockene Stauden und Blumen, Laub usw.) an einem trockenen Ort auf. Schneiden Sie gröbere Abfälle in 5–10 cm lange Stücke.

Sammeln Sie wasserhaltige, strukturlose Abfälle (Gemüse- Rüstabfälle, Rasenschnitt, Unkraut) und mischen Sie diese mit dem gleichen Anteil der zwischengelagerten, trockenen Gartenabfälle.

Schichten Sie diese Mischung in Lagen von 10–15 cm auf den Komposthaufen.

Streuen Sie pro m2 Komposthaufen-Fläche und -Schicht 300–400 g BIORGA Composter (bei vorverrottetem Material 400–600 g).

Wärme fördert die Rotte

Damit sich Ihr Kompost auf die Idealtemperatur von 55 bis 60 °C erwärmt, muss der Komposthaufen mindestens 1,5 m breit und 0,8–1,2 m hoch sein. Zur Erreichung der Idealtemperatur und für eine schnelle Rotte benötigt Ihr Kompost Luft. Wenn Sie den Kompost von März bis November mindestens 2–3-mal umschichten, erhält er den für eine schnelle Rotte notwendigen Sauerstoff.

Tipps:

  • Kompostieren Sie kein verblühtes Unkraut  – die meisten Unkrautsamen überleben die Kompostierung.
  • Für guten Kompost muss das Material feucht, aber nicht nass sein.
  • Decken Sie Sie Ihren Kompost mit einem speziellen Kompostvlies ab und er bleibt schön feucht