Ein paar einfache Regeln für die Gründüngung.

Folgt nach der Ernte keine weitere Kultur, können Sie zur Bodenverbesserung eine Gründüngung aussäen. Geben Sie dabei Pflanzenfamilien den Vorzug, die Sie nicht als Kultur anbauen (z. B. Bienenfreund/Phacelia). Kreuzblütler wie Senf, Rübsen und Ölrettich sollten Sie möglichst meiden.

Die im Hausgarten üblichen Gründüngungspflanzen können Sie bis Mitte September aussäen, Phacelia bis spätestens Mitte August. Wählen Sie Pflanzen, die den Boden rasch bedecken, also zum Beispiel Gründüngungs-Nüsslisalat und -Spinat.

Auch bei speziellen Problemen können Gründüngungs-Pflanzen zum Einsatz kommen: Ölrettich oder Lupinen zur Lockerung von schweren, verdichteten Böden sowie Tagetes und Ringelblumen auf leichten Böden gegen pflanzenschädigende Fadenwürmer bzw. Nematoden.