Beim Rasendünger entscheiden Quantität und Qualität.

Nur die optimal abgestimmte Menge eines Qualitätsdüngers bringt Ihnen den gewünschten Erfolg.
 
Eine zu geringe Düngermenge führt zu Verunkrautung und Moosbildung und fördert Krankheiten. Eine zu hohe Düngermenge kann hingegen ein Stosswachstum auslösen und ebenfalls Krankheiten begünstigen.

 

Bringen Sie den Rasendünger unbedingt gleichmässig aus. Bei einer unregelmässigen Verteilung entstehen entweder gelbe Stellen durch Unterdüngung oder der Rasen wird durch die Überdüngung regelrecht verbrannt.

 

Am einfachsten funktioniert das Verteilen mit einem Düngerstreuer. Auf der untenstehenden Tabelle finden Sie die richtige Einstellung für Ihren Düngerstreuer.

 

Finden Sie Ihr Düngerstreuer-Modell nicht in der Tabelle? Beachten Sie die nachfolgende Anleitung, und einem gleichmässigem Resultat steht nichts im Wege.

 

1. Fläche Ihres Rasens ausmessen: Länge (m) x Breite (m) = Fläche (m2)

2. Düngermenge pro Fläche berechnen: empfohlene Düngermenge (g/m2) x Fläche (m2) = notwendige Düngermenge pro Fläche.

3. Menge, welche für die Fläche benötigt wird, abwiegen.

4. Düngerstreuer einstellen: Wählen Sie eine möglichst tiefe Einstellung und fahren Sie so oft übers Kreuz über den Rasen, bis der Düngerstreuer leer ist.

5. Definitive Einstellung mit dem Filzstift auf dem Streuergehäuse notieren. Bringen Sie den Dünger übers Kreuz aus (zweimal die halbe Menge), erzielen Sie ein sehr einheitliches Streubild!

Tipps für die Rasendüngung:

  • Befüllen Sie das Streugerät nie auf der Grasfläche, denn versehentlich verschütteter Rasendünger verbrennt Ihren Rasen!
  • Streuen Sie Dünger nur auf trockenen Rasen. Fahren Sie mit der Hand durch die Gräser, um deren Feuchtigkeit zu kontrollieren. Wenn Sie keine feuchten Hände bekommen, können Sie den Dünger ausbringen.
  • Idealerweise streuen Sie den Rasendünger vor einem Regenguss aus. Oder Sie bewässern den Rasen nach dem Düngen. Dadurch wird die Wirkung des Düngers beschleunigt.